Skip Navigation Links
 
Navigationslinks überspringen
HOLZMA
Produkte
Referenzen
Nachrichten
Karriere
HOLZMA Baureihe 5 HPP 570 2010, Bildrechte HOLZMA 
Holzbronn,  02.07.2008 

Auf Herz und Nieren getestet: Der SORB TECH Mineralgussträger 

Die neue Baureihe 5 von HOLZMA arbeitet schneller und dynamischer als alle Vorgängermodelle. Ein Leistungsplus, das bei herkömmlicher Konstruktionsweise unter Umständen die Schwingungsanfälligkeit der Säge erhöhen würde. Steigende Geräuschpegel und Einbußen in der Schnittqualität könnten die Folgen sein. Damit genau das nicht passiert, hat HOLZMA seine neue Hochleistungs-Baureihe mit einem zum Patent angemeldeten Sägekörper aus Mineralguss ausgestattet.


Die Innovation wurde vor dem Serieneinsatz von unabhängigen Experten der Materialprüfanstalt (MPA)
der Universität Stuttgart getestet. Das Ergebnis: Die Neuentwicklung ist extrem vibrationsarm und damit besonders leise, verwindungssteif und stabil. Eigenschaften, die sich positiv auf den präzisen Lauf der Sägeblätter auswirken. Das mindert den Verschleiß, erhöht die Standzeiten der Werkzeuge, die Schnittqualität und die Verfügbarkeit der Säge und senkt so nachhaltig die Betriebskosten.

PfeilDer SORB TECH Mineralgussträger im Detail 

 Was ist Mineralguss?

Mineralguss ist ein bewährter innovativer Konstruktionswerkstoff mit überzeugend vielseitigen Eigenschaften und einer hervorragenden Schwingungsdämpfung. Er besteht aus Hartgesteinen unterschiedlicher Korngöße, die mit Bindemitteln (z.B. Epoxidharz) und speziellen Additiven zu einer individuell auf die Anforderungen abgestimmten Gussmasse kombiniert werden. Dank der von führenden Werkzeugherstellern perfektionierten Mineralgusstechnologie lassen sich heute Bauteile mit Maß-, Form- und Lagegenauigkeiten von wenigen zehntel Millimetern erzielen. In klimatisierten Ausformhallen können sogar Führungssysteme mit einer Präzision von wenigen tausendstel Milimetern schon eingegossen werden.


Pionier der Plattenaufteiltechnik

Die Herausforderung: In der horizontalen Plattenaufteiltechnik wurde der Werkstoff bisher noch nicht eingesetzt. "Wir sind hier als Pionier vorangegangen und haben wertvolle Entwicklungsarbeit geleistet", sagt Eckhard Hörner-Marass, Geschäftsführer der HOLZMA Plattenaufteiltechnik GmbH, und erklärt: "Schon in der Entwurfsphase haben wir die Geometrie des Sägekörpers mit der FEM*-Methode berechnet. So konnte ein Optimum aus Steifigkeit, Schwingungsdämpfung und Materialeinsatz ermittelt werden. Das Team um
Dr. Geert Schellenberg von der MPA hat anschließend diverse Dauerversuche in Abstimmung mit unserer Konstruktion definiert und durchgeführt."


Wochenlange intensive Tests

Überprüft wurden etwa die Auswirkungen zyklischer Belastungen durch Beschleunigungs- und Bremsvorgänge im Sägewagenbahnhof sowie die Auswirkung der vielen Millionen Lastwechsel, die im Laufe eines Sägenlebens vom Druckbalken auf den Sägekörper wirken. Außerdem wurde die Auswirkung ungebremster Pufferfahrten, etwa im Falle einer Betriebsstörung, auf die Stabilität des Mineralgussträgers überprüft. Die MPA hat den Sägekörper in diversen Testreihen millionenfach mit einem vielfachen der Nennlast getestet und extremen Bedingungen ausgesetzt.


Die Testergebnisse übertreffen alle Erwartungen

Das Ergebnis ist ein Sägekörper für die Baureihe 5, der sämtlichen Belastungs- und Langzeittests der
MPA erfolgreich standgehalten hat. Damit hält ein bewährter Werkstoff erstmals Einzug in die horizontale Plattenaufteiltechnik, der völlig neue Möglichkeiten in der Verarbeitungsdynamik, der Schwingungs-kompensation und Aufteilgeschwindigkeit eröffnet. Davon profitieren HOLZMA Kunden schon heute.



*FEM = Finite Elemente Methode
 

Anschrift

HOLZMA
Plattenaufteiltechnik GmbH

Holzmastr. 3
75365 Calw-Holzbronn
Deutschland

Tel.: +49 7053 69 0
Fax: +49 7053 6174
E-Mail








Auf Herz und Nieren getestet!