Mitarbeiter auf Entdeckertour Das neue Domino-System ist dabei laut Hörner-Marass der nächste logische Schritt. Um es zu entwickeln, schickte HOLZMA seine besten Mitarbeiter auf Entdeckertour: Ein interdisziplinäres Team sollte prüfen, wie in den Unternehmen abgestapelt wird. Der Fokus wurde speziell auf kleinere und mittelgroße Betriebe gelegt. "Das Ergebnis war faszinierend", so der HOLZMA Geschäftsführer. "Jeder Betrieb hatte sein eigenes System. Da gab es pfiffige Lösungen, aber auch jede Menge ineffiziente, nicht-ergonomische und wenig organisierte Vorgehensweisen. So wurden beispielsweise Transportwagen und Schienen selber konstruiert und gebaut, eigene Beschriftungssysteme für die Informationsweitergabe erfunden und vieles, vieles mehr
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Der Bedarf: Schnell und strukturiert abstapeln
"Einheitlichkeit gibt es nur in der Notwendigkeit, die Teile schnell, strukturiert und ergonomisch abzustapeln und sinnvoll weiterzutransportieren. Deshalb war von Anfang an klar: Was auch immer HOLZMA entwickelt – es muss simpel und bezahlbar sein, gleichzeitig aber den häufigsten Ansprüchen gerecht werden. Das Ergebnis ist das neue Domino-System." Dominostein "Vollautomatische Etikettierung" Kernstück des Domino-Systems ist eine vollautomatische, vor dem Druckbalken angebrachte Etikettierung. Schnell und zuverlässig kennzeichnet sie Pakete, einzelne Teile oder Reste – selbst dann, wenn die Säge mit dem Power Concept ausgestattet ist und zwei Streifen zeitgleich aufteilt. Das manuelle Aufbringen der Etiketten durch den Maschinenbediener entfällt. So wird der Engpass "Bediener" entlastet, Kennzeichnungs-fehler werden vermieden und Informationen für alle nachfolgenden Arbeitsschritte zuverlässig weitergegeben.
Dominostein "Etikett"Das beginnt schon beim Abstapeln, denn das Etikett weist jedem Teil seinen Abstapelplatz zu. Der entscheidende Vorteil: Der Maschinenbediener arbeitet geführt, strukturierter und gewinnt viel Zeit, um so das Potenzial der Säge wirklich ausschöpfen zu können. Er erhält Freiräume, um weitere Tätigkeiten im Lager, der Materialbereitstellung oder des innerbetrieblichen Materialtransports zu übernehmen.
Dominostein "Teilepuffer"Dafür sorgt als weiterer Dominostein der neue Teilepuffer. Gerade bei einem schnellen Zuschnitt, etwa mit dem Power Concept, kommen kurz hintereinander viele einzelne Teile aus der Säge. So lange sie auf dem Luftkissentisch liegen, kann die Säge nicht mit der Bearbeitung des nächsten Streifens starten. Die Folgen sind Zeit-, Geld und Effizienzverluste. Mit dem neuen Teilepuffer werden sie vermieden. Der Maschinen-bediener schiebt die fertigen Teile einfach auf den bedüsten Puffer direkt neben dem ersten Luftkissentisch. Anschließend positioniert er den oder die nächsten Streifen am Winkellineal, startet die Säge neu und hat nun Zeit, die gepufferten Teile in Ruhe abzustapeln – ohne Zuordnungsprobleme dank vollautomatischer Etikettierung. So folgt alles dem Prinzip der "parallel ablaufenden Vorgänge".
Dominostein "Steuerungssoftware"
Ebenfalls zum Domino-System gehört die Maschinensteuerung über die HOLZMA Software CADmatic PROFESSIONAL. Auf Wunsch ist sie mit der Funktion "Integrierte Abstapelanzeige" erhältlich. Hier wird die Anzahl der Abstapelwagen (oder Paletten) eingegeben, auf die gestapelt werden soll. Das System druckt dann automatisch die richtige Wagen- oder Palettennummer auf das Etikett. Das Tool verwaltet bis zu sechs Abstapelwagen und hilft so, Fehler systematisch zu vermeiden. Zudem überzeugt es durch eine einfache, intuitiv verständliche Bedienerführung.